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Der erste Lehrer - Literaturkonzert mit Elisabeth Günther

31. März 2019

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31. März 2019, 17 Uhr, Segelverein Weiss-Blau Diessen

 

Der erste Lehrer 

ein russisch-kirgisisches Literaturkonzert


Nach den beiden erfolgreichen Literaturkonzerten im Frühjahr lade ich gemeinsam mit Elisabeth Günther und dem Segelverein Weiss-Blau e.V. in Diessen St. Alban zu einem weiteren literarisch-musikalischen Spätnachmittag ein.


Passend zur kalten Jahreszeit widmen sich Elisabeth und ich dem Thema Russland. 

Dschingis Aitmatov, ein kirgisischer Schriftsteller, der hauptsächlich in russischer Sprache schrieb, starb 2008 im Nürnberger Klinikum. In seinen Erzählungen spielen kirgisische Tradition und Kultur eine tragende Rolle. Den Kontrast zwischen dem harten, mit der Natur verbundenen Leben des ehemaligen Nomadenvolkes und dem Kolchos-Alltag in der Sowjetunion beschreibt Aitmatow poetisch und mit erzählerischer Kraft. Im ‚ersten Lehrer‘ wird Düischen im Jahr 1924 in das kirgisische Dorf Kurkurëu geschickt, um dort eine Schule zu gründen. Die damals 14-jährige Altynai Sulaimanowa erzählt die Geschichte ihres ersten Lehrers, der selbst kaum lesen und schreiben kann, dessen einzige Ausbildung die Liebe zu seinen Schülern ist und der ihnen mit allem, was er weiß, die Welt erschließen will..


Die bekannte Synchronsprecherin und Schauspielerin Elisabeth Günther liest aus Dschingis Aitmatovs bewegendem Roman. Ich selbst bringe an diesem Abend eigene musikalische Erinnerungen auf die Bühne: Zu Beginn meines Studiums verbrachte ich ein Jahr in Baschkirien - unweit der autonomen Republik Kirgistan. Die Musik, die mich zu dieser Zeit begleitet hat, werden Sie am 27. Januar hören.


Mitglieder des Segelvereins Weiss-Blau e.V. kümmern sich um die kulinarische Begleitung des Abends.

 

Die Kartenreservierung (Ticket 24 €) erfolgt wie immer formlos über das Kontaktformular unter www.hauskonzert-am-ammersee.de

Eine frühzeitige Reservierung wird aufgrund der beschränkten Platzzahl empfohlen.


Hauskonzert am Ammersee mit Steph und Jens Burlefinger (Grafik/Malerei)

April 2019

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Mutprobe - Konzertinstallation im Taubenturm Dießen im Rahmen der Landsberger Kreiskulturtage

18. / 19. Mai 2019

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MUTPROBE 

Kreiskulturtage Landsberg

Konzertinstallation im Taubenturm Dießen

18 und 19. Mai 2019

jeweils 16-20 Uhr


Mut - Wagnis, Bestehen und Scheitern. 

Mit mehr oder weniger Mut gestalten wir alle unser Handeln und natürlich gestalten insbesondere Künstler mit mehr oder weniger Mut ihre künstlerischen Projekte.

Im Mai 2018 wurde die Akkordeonistin Annette Rießner vom Kuratorium der Landsberger Kreiskulturtage beauftragt, ein Soloprojekt zum Jahresthema „MUT“ zu konzipieren.

Es stellte sich natürlich direkt die Frage, welche Form künstlerischer Tätigkeit nicht mutig ist, bzw. ob es Kompositionen gibt, deren Präsentation mutiger ist, als die anderer…

Um also nicht einfach „nur“ Stücke vorzuspielen und zu sehen bzw. hören ob das gut oder weniger gut klappt, entschloss sich die Annette Rießner, Komponisten in ganz Deutschland mit der Ausformulierung von musikalischen Mutproben zu beauftragen. 

Welches Format die Komponisten hierbei für ihren Beitrag wählen - eine ausnotierte Komposition, ein rein schriftliches Konzept, eine Improvisationsvorgabe oder auch eine eigene Installation - lässt Annette Rießner die Komponisten völlig frei entscheiden. Die gesammelten Mutproben werden im Mai 2019 an einem Wochenende als Konzertinstallation im Dießener Taubenturm präsentiert. 


Kompositionen (Uraufführungen) und Installationen von 

Annesley Black (Frankfurt a.M.) - Werk für Akkordeon

Daniel Chernov (Freiburg) - Werk für Akkordeon

Alexander Grebtschenko (Freiburg) - elektronische Installation

Silke Lange (Berlin) - Werk für Akkordeon

Johannes Öllinger (München) - "Den Mut haben" (2018)

Joao Miguel Pais (Berlin) - Videoinstallation

Meike Senker (Freiburg) - Werk für Akkordeon

Caio de Azevedo (München) - Werk für Akkordeon

und Thomas Wenk (Freiburg) - Werk für Akkordeon und fliegenden Kassettenrekorder


Hauskonzert am Ammersee mit Eva Bauchmüller (Sopran) und Cornelia Göbel (Klarinette)

Juni 2019

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GRUNDRAUSCHEN

13./14. und 20./21. Juli 2019

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13./14. und 20./21. Juli

Taubenturm Diessen

Klänge inspirieren zu Bildern, Bilder verändern sich durch Klänge.

Jeder kennt - sei es aus eigenen Erfahrungen oder aus Erzählungen anderer - den

„inneren Film“, der sich beispielsweise bei intensiven Konzerterlebnissen auftut. Und

natürlich hat sich in unserer bild- und klanggeprägten Gegenwart mittlerweile ein

Bewusstsein darüber entwickelt, wie sehr sich Bilder wandeln, wenn sie durch

Soundtracks gestaltet, ja vielleicht sogar kommentiert werden.

Was wird also entstehen, wenn bildende Kunst und Musik sich gegenseitig bedingen?

Ist es möglich, Klang in Bild beziehungsweise Bild in Klang zu übersetzen? Wie sehen

Exponate verschiedener Künstler aus, die sich auf eine identische musikalische Vorlage

beziehen? Wie verändern sich bildnerische Kunstwerke, die man zunächst in Stille

betrachtet, durch die plötzliche Hinzunahme von Musik?

Diesen künstlerischen Prozess möchte der Heimatverein Diessen e.V. gemeinsam mit der

Musikerin Annette Rießner und mit bildenden Künstlern aus Oberbayern sicht- und hörbar

machen. Der gemeinsame Startpunkt wird festgelegt durch acht Audiodateien, die

Annette Rießner aus Originalklängen ihres Wohnorts Dießen am Ammersee erstellt. Die

jeweils 4-6minütigen Klangcollagen aus Geräuschen, Interviews und Musik werden den

teilnehmenden Künstlern zur Verfügung gestellt und dienen als Vorlage und

Inspirationsquelle für Malerei, Skulptur, Wort, Fotografie und freie Installationen. Zu den

entstandenen Werken entwickelt Annette Rießner dann abermals musikalische

Miniaturen, die im Juli 2019 während einer gemeinsamen Ausstellung live mit den

Kunstwerken präsentiert werden.